Kap Arkona

Das Nordkap Deutschlands

leuchttuerme kap arkona

Das Kap Arkona ist die nördlichste Gemeinde Rügens. Frühere war es auch der nördlichste Punkt der DDR. Die Gemeinde hat die Landschaft rund um das Kap unter ihrem Schutz gestellt. Das sieht man direkt am beruhigten Verkehr und dem umweltfreundlichen Transport im ganzen Gebiet. Die Einfahrt in diese Zone ist nur Menschen mit Behinderungen und Anliegern gestattet. Alle anderen haben die Möglichkeit von einem Sammelparkplatz das Tourismusgebiet zu erkunden, zu Fuß, per Kutsche oder mit der Arkonabahn. Das Flächendenkmal ist einzigartig, denn das Kreidekliff ragt 42 m aus dem Meer.

Gemeinde Putgarten

Putgarten ist die nördlichste Gemeinde Rügens. Vom oben erwähnten Parkplatz mit Touristeninformation und Souvenierladen beginnt die Tour zum Flächendenkmal Kap Arkona. Als erste Station lohnt sich ein Besuch des Rügenhof. Hier kann man dem traditionellen Kunsthandwerkern über die Schulter schauen. Mit dabei ist eine Korbflechterei, ein Schmuck- und Duftladen, eine Holzwerkstatt und ein Bernsteinladen, ein Kerzenladen sowie die Manufaktur des Rügener Kreidemännchens. Für das leibliche Wohl dient das Rügenhof Café, Kids können sich auf dem Spielplatz austoben.

Kreidemännchen auf dem Rügenhof

Die beiden Leuchttürme am Kap

Wo gibt es denn so etwas? Zwei Leuchttürme so dicht beieinander? Das gibt es am Kap Arkona. Schon früher diente das Kap als Orientierungshilfe der Seeleute. Im Jahr 1827 wurde der erste Leuchtturm nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel fertiggestellt. Der 23 m hohe Turm hat eine Feuerhöhe von 66 m ü.NN. und konnte noch in 8 Seemeilen gesehen werden. Er ist der bekannteste Leuchtturm an der Ostsee und der zweitälteste nach dem Travemünder Turm.
In den Jahren 1901/02 wurde gleich nebenan der zweite Turm errichtet und elektrifiziert mit einer Halogenmetalldampflampe. Einweihung war 1905. Das Licht des 35 m hohen Turmes ist noch in 24 Seemeilen Entfernung zu sehen. Auf einer Höhe von 28 m befindet sich eine Aussichtsplattform, die man besichtigen kann.

Blick vom Leuchtturm am Kap Arkona

Der slawische Burgwall

Ein Monument eurpäischer Kultur. Blick man vom Leuchturm in südöstliche Richtung, so sieht man hinter dem Peilturm die Überreste der aufgeschütteten Wallanlage der slawischen Burg Arkona. Im Inneren der Burg befand sich das Heiligtum des vierköpfigen Gottes Swantevit. Im Jahr 1107 zerstörten die Dänen die Anlage und leiteten die Christianisierung ein. TIPP: Ein Audiowalk mit 7 Stationen ergänzt die Informationen über den Burgwall. Hierfür wird ein Smartphone benötigt, mit dem man den QR-Code an den jeweiligen Stationen einscannen kann.

Fischerdorf Vitt

Als ob die Zeit stehen geblieben ist. Der Fischerort befindet sich in 1 km Entfernung in östlicher richtung. Der Ort hat keine Gründungsurkunde. Er soll aber schon im 10.Jh. zur Burganlage Arkona gehört haben. Der Ort besteht aus 13 Reetdachhäusern. Hier gibt es eine Fischräucherei und Cafés. Hier gibt es zahlreiche Köstlichkeiten mit maritimen Flair. Von dort hat man auch wieder einen bezaubernden Blick auf die Steilküste und die Leuchtürme.
Auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt kommt man an der kleinen achteckigen Uferkapelle aus dem Jahr 1816 vorbei, die 2017 umfassend saniert wurde.

Vitt Fischräucherei

Vitt Hafen und Fischräucherei